ACHTUNG: Im Zeitraum vom 21.12.2018 bis 02.01.2019 kann es zu verspäteten Lieferzeiten kommen.

Klicken, kleben, lose, selbstklebend?!

Zum Kleben

Die Vinyl-Planken zum Kleben kommen zum Einsatz, wo attraktives Design, hohe Strapazierfähigkeit gefordert sind. Dank der geringen Aufbauhöhe von max. 3 mm sind die PVC Planken bestens für Sanierungen geeignet.  Um die Planken zu verkleben, benötigen Sie einen Viny-Kleber und eine A2-Kelle. Einfach den Kleber auftragen, die Planken auf den Kleber ausrichten und anschließend den letzten Feinschliff verpassen. Am Besten befolgen Sie die Anleitung auf dem Eimer.
Abschliessend sollten Sie die Planken mit einer schweren Walze ebnen, damit eine bestmögliche Haftung erreicht werden kann. Nach der Verlegung sollten Sie den Boden 24 Std. lang bei einer Temperatur zwischen 8° und 25° trocken lassen, damit er aushärten kann.

Zum Klicken

Die Vinylplanken zum Klicken werden wie ein Laminatboden verlegt. Ist somit schnell und einfach zu verlegen. Je nach Hersteller wird in der Regel zwischen Untergrund und Vinylboden noch eine Unterlage (Trittschalldämmung, Dampfsperre etc.) verlegt. Sie brauchen einen Meterstab, Bleistift, Cuttermesser, Zimmermannswinkel, Bohrmaschine und einen weißen Gummihammer.
Vor dem Verpacken überprüfen Sie die Planken auf Mängel, da eine verlegte Planke nicht nachhinein reklamiert werden kann.
Für das Schneiden der Planken benutzen Sie ein Cuttermesser, indem Sie die Oberfläche der Dekorseite fest einschneiden. Anschliessend brechen Sie die Planken ab. Somit kann innerhalb von kurzer Zeit der Vinylboden verlegt werden und ist sofort begehbar.
Zu Beachten ist, dass an den Wandanschlüssen die Dehnungsfugen von 2 mm eingehalten werden sollten.

Vinylboden Loseverlegen

Das Loseverlegen von Vinylboden ist eine schnelle und saubere Methode um mal über die Feiertage den Boden für wenig Geld zu erneuern. Dabei wird auf bestehenden Untergrund wie Laminat, Fliesen oder Parkett neuer Bodenbelag verlegt. Die Beläge sind auch nach der Fertigung wieder einfach abnehmbar und beschädigte Dielen können einfach, schnell und kostengünstig ausgetauscht werden.

Anwendung

Nach der Anlieferung der Bodenbeläge sollten Sie vor allem im Winter darauf achten, dass Sie 24 bis 48 Stunden einplanen, die Bodenbeläge einzulagern. Dabei ist es wichtig, dass sich die Temperatur der Beläge der Raumtemperatur anpasst.

Angefangen wird mit einem speziellen Tape, das entlang am Randbereich der Wand aufgeklebt wird. Mit einer Anwalzrolle werden anschließend mögliche Bläschen unter dem Klebestreifen hinausgewalzt und die Folie auf dem Klebestreifen kann abgezogen werden. Beachten Sie bitte die Pfeile auf der Rückseite der Beläge, die für Sie eine Orientierung sind. Dabei sollten sie immer in eine Richtung schauen. Die Einhaltung der Orientierung ist deshalb wichtig, da sie dadurch dem Boden im Gesamtbild ein schönes Muster verleiht. Gehen Sie hierbei Planke für Planke vor.

Fangen Sie an einem Ende der Wand an und verlegen Sie der Reihe nach mit einem Wandabstand von ca. 1 cm. Achten sie hier darauf, dass beim letzten Stück die Schnittkante an der Wand angelegt ist um einen Spalt zwischen den Planken zu vermeiden.

Selbstklebender Vinylboden

Für die Arbeit mit selbstklebenden Vinylböden sollten sie mit einem Zeitaufwand von zwei Tagen kalkulieren. Zu beachten ist hier, dass die Bodenbeläge nach der Anlieferung mindestens einen Tag im Zielraum liegen bleiben sollten, bis sie die Raumtemperatur erreichen.

Doch vor dem Verlegen muss erst der Untergrund vorbereitet werden. Bei vorhandenem Altbelag oder Teppich muss dieser erst entfernt werden. Reste und Kleber müssen sorgfältig entfernt und nachträglich mit einem Exzenterschleifer oder einer Tellerschleifmaschine gründlich abgeschliffen werden.

Nachdem auch der Staub weggefegt wurde kann nun im Falle eines saugenden Bodens der Boden mit Tiefengrund grundiert werden, damit später die Fließspachtelmasse besser haftet. Ein an der Wand angebrachter Folienschutz, schützt die Wand vor Spritzern. Nachdem die Grundierung getrocknet ist kann die Spachtelmasse aufgebracht werden. Das Mischungsverhältnis können Sie der Verpackung entnehmen. Angefangen an einer Ecke wird die Masse mit einer Kelle verteilt. Mit einer Stachelwalze entlüften sie den Boden, um so spätere Komplikationen zu vermeiden. Der Boden sollte jetzt ca. 24 Stunden trocknen.

Wenn Sie nach dem Trocknen keine Unebenheiten feststellen, können Sie wieder mit der Grundierung anfangen. Ansonsten müssen Sie nochmal mit dem Exzenterschleifer nachschleifen. Die Grundierung ist hier wichtig, damit der Kleber der Bodenbeläge auch gut haftet.

Wie auch bei anderen Bodenbelägen müssen Sie hier auf die Pfeile auf der Rückseite achten. Sie sollten immer in dieselbe Richtung zeigen, damit der Boden am Ende ein schönes Muster ergibt.

Das Besondere bei diesen Böden ist, dass Sie beschädigte Bodenbereiche einfach und kostengünstig austauschen können. Hierzu reicht es mit einem Föhn den Bodenbelag zu erhitzen. Der Kleber verflüssigt sich – Sie können den Belag ganz leicht abziehen und durch ein neues Stück ersetzen. Achten Sie auch hierbei auf den Pfeil auf der Rückseite um das Muster nicht zu brechen.

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